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FILMSTART 7 JURY

Zusammen mit Florian Vollmers und Jonas Spriestersbach durfte ich im Rahmen des Förderprogramms Filmstart der nordmedia und des Filmbüros Bremen Filmfördergelder von insgesamt 34.000 Euro vergeben.

Als Filmemacherin stehe ich normalerweise auf der anderen Seite der Antragsstellung und der Perspektivwechsel, sowie die durchweg konstruktiven Diskussionen mit meinen beiden Kollegen haben mir viel Spaß gemacht und ich freue mich, dass wir sechs tolle Projekte fördern konnten.

 

Mehr zu Filmstart 7 und den geföderten Projekten gibt es hier.

Förderung für neues Dokumentarfilmprojekt

Für mein nächstes Dokumentarfilmvorhaben TROTZDEM FAMILIE habe ich eine Drehbuchförderung der HessenFilm und Medien GmbH in Höhe von 18.500 Euro erhalten. Mit der Fördersumme werde ich für den Dokumentarfilm recherchieren, Protagonisten suchen und dann ein Treatment als Drehgrundlage entwickeln.

In Trotzdem Familie soll es um Familienangehörige von (vermeintlichen) Straftätern gehen.

 

Synopsis: Wenn ein Familienmitglied straffällig wird oder eine Straftat vorgeworfen wird, steht die Welt der gesamten Familie Kopf. Wie soll man damit umgehen, wenn ein Familienmitglied (vermeintlich) geraubt, vergewaltigt oder sogar gemordet hat? Was macht die (vermeintliche) Tat des anderen mit den eigenen Gefühlen und wie geht man damit um, wenn man in der Gesellschaft auf einmal als Verwandter eines Straftäters wahrgenommen wird? Zerbricht die Familie aufgrund der (vermeintlichen) Tat eines Angehörigen oder bleibt man trotzdem Familie?

 

Die Förderergebnisse der HessenFilm und Medien GmbH können hier eingesehen werden.

Interview im Geschäftsbericht der HessenFilm 2019

Im aktuellen Geschäftsbericht für das Jahr 2019 der HessenFilm und Medien GmbH ist ein Interview mit mir zum Thema Dokumentarfilm zu finden. Weitergehend spreche ich auch darüber wie es ist, sowohl im Spielfilm als auch im Dokumentarfilmbreiech als Filmemacherin tätig zu sein.

 

Der Geschäftsbericht ist auch online als PDF zu finden und zwar hier.

 

UNZERTRENNLICH BEI 3sat

Am 06.07.2020 um 22:25 Uhr läuft mein Dokumentarfilm Unzertrennlich bei 3sat in der Reihe Dokumentarfilmzeit.

 

Für Unzertrennlich habe ich vier Familien etwa ein Jahr lang begleitet, in denen es neben einem Kind mit Behinderung oder lebensverküzender Erkrankung ein weiters Geschwisterkind gibt. Ich wollte zeigen, welche besondere Rolle diese Geschwister im Familiengefüge einnehmen. Herausgekommen ist ein ehrlicher, aber dennoch lebensbejahender Film, der 2018 mit dem Goldenen Herkules auf dem Kasseler Dokumentafilm und Videofest ausgezeichnet und im gleichen Jahr für den Hessischen Filmpreis nominiert wurde.

 

Der Film wird im Anschluss an die Ausstrahlung in der Mediathek zu finden sein.

Programmhinweis und Stellungnahme ECHTES LEBEN (ARD)

Für meinen Dokumentarfilm Unzertrennlich habe ich ursprünglich fünf Familien etwa ein Jahr lang begleitet, in denen es neben einem lebensverkürzend erkrankten Kind oder Kind mit Behinderung mindestens ein „gesundes“ Geschwister (-Kind) gibt. In Unzertrennlich haben wir aus Platzgründen nur vier dieser Familien porträtieren können. Da ich aber jeder Familie den Raum geben wollte ihre Geschichte zu erzählen, bin ich sehr froh, dass ich Jana und ihre Familie im Rahmen der ARD-Sendung Echtes Leben porträtieren durfte.
 
Die Sendung läuft am 01.03.2020 um 17:30 Uhr in der ARD.
Leider hat die Redaktion der Sendung sich gegen jeden unserer Titelvorschläge entschieden und der Folge, gegen meinen expliziten Wunsch und Willen, den Titel „Meine behinderte Schwester und ich“ gegeben. Der Titel ist nicht nur inhaltlich falsch, sondern klingt in meinen Ohren auch diskriminierend. Ich möchte mich, zusammen mit den porträtierten Familien, von dem Titel distanzieren. Auch wenn es so wirkt, der Titel ist kein Zitat einer unserer Protagonist*innen. Diese nennen ihre Geschwister mit Behinderung oder Erkrankung immer bei ihrem jeweiligen Namen und reduzieren sie nicht auf diesen Aspekt ihres Daseins.
 
Ich glaube es ist wichtig, dass wir die Familien in ihrer besonderen Situation, aber auch in ihrer eigenen Normalität wahrnehmen, Vorurteile ab- und Respekt aufbauen. Deshalb freue ich mich, trotz des Titels, über jeden Menschen, der die Folge anschaut. Jana, ihre Familie und die Geschwistergruppe des Verein für Krebskranke Kinder Kassel e.V. haben es verdient, dass ihre Geschichten gehört werden.
Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Gustaf und seiner Familie, die auch in Unzertrennlich zu sehen waren und die auch Teil der Episode für Echtes Leben sind.
Mehr zur Sendung erfahren Sie hier.